Auf diese Frage folgen meist eher konsternierte und fragende Blicke.

Über die 𝐁𝐞𝐳𝐢𝐞𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮𝐦 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 machen sich Menschen kaum oder gar keine Gedanken.

Wenn Menschen über ihren Körper sprechen höre ich Sätze wie:

«Ich halte meinen Körper mit Sport fit».
«Mir ist wichtig, dass ich gut aussehe».
«Solange mein Körper seinen Job macht kein Problem».
«Den Körper braucht’s nicht, wichtig ist ein klarer Kopf».

Der Körper wird bewertet, optimiert, verurteilt und abgewertet. Es wird ein 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫𝐤𝐮𝐥𝐭 gelebt aber keine 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫𝐰𝐚𝐡𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐮𝐧𝐠!

Bei genauerem Nachfragen erhalte ich Antworten wie:

«Meinen Körper mag ich nicht, weil er zu fett und hässlich ist».
«Ich finde meinen Körper mühsam, weil er die ganze Zeit schmerzt».
«Am liebsten würde ich meinen Körper beiseite stellen».

Mit der obigen Frage kommen wir der emotionalen Ebene sehr nahe und ich mache in meiner Arbeit gute Erfahrungen damit.

Der 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 wird im Alltag 𝐤𝐚𝐮𝐦 𝐰𝐚𝐡𝐫𝐠𝐞𝐧𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 und die 𝐊𝐨𝐧𝐭𝐚𝐤𝐭𝐚𝐮𝐟𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞 zum eigenen Körper erfolgt 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐢𝐬𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐨𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.

Der Kopf mit seinen kognitiven Fähigkeiten wird über den Körper gestellt und als wichtiger erachtet. Dass das Gehirn und unser Nervensystem aber nicht ohne einen Körper als «Träger» funktionieren kann (umgekehrt klappt’s ja auch nicht), wird ausser Acht gelassen.

Ein funktionierender, gesunder und vitaler Körper wird als Selbstverständlichkeit angenommen.

Gerade für #Burnout Betroffene ist ein Erarbeiten einer 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐟ü𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 und 𝐰𝐞𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡ä𝐭𝐳𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐳𝐢𝐞𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮𝐦 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 von grosser Wichtigkeit.

Chronischer #Stress sowie #Trauma sind absolut körperlich und vor allem die #Stressfolgeerkrankungen betreffen eben nicht nur die kognitive Ebene, sondern den gesamten Körper sowie die seelische Ebene.

In meiner Arbeit begleite ich die Menschen auf dem Weg in eine wohlwollene Beziehung zum eigenen Körper- 𝐝𝐞𝐦 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐁𝐢𝐧𝐝𝐞𝐠𝐥𝐢𝐞𝐝 𝐳𝐮 𝐦𝐞𝐧𝐭𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐦𝐨𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐄𝐛𝐞𝐧𝐞.

Damit die Menschen sich wieder in den eigenen Körper sinken lassen und diesen mit ihrem gesamten Wesen bewohnen!