Während eines meiner Coachingtermine wurde meine Kundin plötzlich von enorm 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐤𝐚𝐮𝐦 𝐚𝐮𝐬𝐡𝐚𝐥𝐭𝐛𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐦𝐠𝐞𝐟ü𝐡𝐥𝐞𝐧 überrollt.

Aus ihrer frühen Kindheit kennt sie das Beschämt- und Ausgelachtwerden sehr gut. Diese Scham hat über die Jahre hinweg eine starke Eigendynamik entwickelt. Sie zeigt sich heftigst bei sehr vielen Alltagsthemen meiner Kundin. 

Strategie dieser Frau war bis anhin die Flucht in den „Totstellreflex“- indem sie sich zurückzog, wegschlief oder ihren Körper nicht mehr spürte und diesen „verliess“.
Dazu kommen sehr unangenehme Körperempfindungen, beispielsweise, dass sie ihre rechte und ihre linke Körperseite ganz unterschiedlich wahrnimmt. Das verunsichert und destabilisiert sie zusätzlich.

Diesmal gelang es ihr, 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐮 𝐬𝐭𝐚𝐛𝐢𝐥𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐢𝐦 𝐊𝐨𝐧𝐭𝐚𝐤𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 𝐳𝐮 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧!! Die Arbeit mit der Hand-Hirn-Verbindung unterstützte und entlastete sie innerhalb weniger Momente.

Durch die Berührung ihrer beiden Hände bei der Selbstanwendung, bündelte und zentrierte sie sich. Sie schaffte es, im Hier und Jetzt zu bleiben und zu erfahren, dass sie sich jetzt, in diesem Moment, nicht zu schämen brauchte. Dass gerade eine sehr alte Geschichte aktiviert wurde, welche mit dem Jetzt überhaupt nichts zu tun hatte! 

Ihre 𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫𝐬𝐞𝐢𝐭𝐞 𝐠𝐞𝐰𝐚𝐧𝐧 𝐊𝐫𝐚𝐟𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐢𝐧𝐤𝐞𝐧 und die Frau entspannte sich sichtlich! Sie atmete wieder tiefer durch, ihr Blick wurde klar, die Aufrichtung selbstverständlicher, das Gesicht begann zu leuchten.

Und es gelang ihr, sich so anzunehmen wie sie wirklich ist- 𝐥𝐢𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬𝐰𝐞𝐫𝐭, 𝐤𝐫𝐚𝐟𝐭𝐯𝐨𝐥𝐥, 𝐟𝐞𝐢𝐧𝐟ü𝐡𝐥𝐢𝐠, 𝐠𝐞𝐫𝐚𝐝𝐥𝐢𝐧𝐢𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐄𝐋𝐁𝐒𝐓𝐖𝐈𝐑𝐊𝐒𝐀𝐌.

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