Meine Gedanken zur aktuellen Situation in unserer Gesellschaft und wie wir gut für uns sorgen können❤️

In meiner Arbeit als 𝐓𝐚𝐧𝐳- 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐞𝐮𝐭𝐢𝐧 begleite ich die Menschen darin, 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 zu 𝐭𝐫𝐞𝐟𝐟𝐞𝐧, selbst in die 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 zu kommen und die 𝐕𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 bei sich selbst zu initiieren. Auch wenn das manchmal nur ganz im Kleinen und mit Babysteps passiert…

In der laufenden Diskussion um den Wunsch vieler Menschen, man müsse sich jetzt solidarisch verhalten, finde ich einen Aspekt bezüglich Wortbedeutung der Solidarität ganz spannend:

«𝐔𝐧𝐛𝐞𝐝𝐢𝐧𝐠𝐭𝐞𝐬 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐣𝐞𝐦𝐚𝐧𝐝𝐞𝐦 𝐚𝐮𝐟𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝 𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐮𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐙𝐢𝐞𝐥𝐞».

Die aktuelle Zeit zeigt jedoch auf, dass viele Menschen wohl das gleiche Ziel haben- aber nicht die gleichen Anschauungen.

Weitere Begriffe zur Bedeutung von Solidarität sind «𝐞𝐢𝐧𝐢𝐠, ü𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐞𝐧𝐝, 𝐦𝐢𝐭𝐞𝐢𝐧𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐛𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧».

Können wir somit- folgen wir der Definition des Wortes (und nicht unserer eigenen Meinung/Wunsch dazu)- andere Menschen zu Solidarität drängen? Bleiben wir so miteinander verbunden?

Betrachten wir beispielsweise unser Krankenkassensystem in der Schweiz, passiert genau das.
Seit der Einführung der obligatorischen Krankenversicherung (das war glaube ich 1996) zahlen wir einen 𝐒𝐨𝐥𝐢𝐝𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠: alle zahlen die Grundversicherung, egal ob man sie braucht oder nicht.
Viele Menschen stossen sich daran- was ich gut nachvollziehen kann.
Seit Jahren gibt es Bewegungen und Anstrengungen, welche Alternativen zum jetzigen Kassensystem liefern- durchgekommen sind sie bis heute nicht.
Es läuft weiter, wie wir uns seit Jahrzehnten gewohnt sind. Ja keine Veränderung, bitte!!!

Betrachten wir nun unser Gesundheitssystem, die Themen Gesundheit und Krankheit, die segensreichen Fortschritte in der Medizin, unsere Haltung gegenüber dem Sterben und Tod u.s.w. so steht wohl deutlich fest:
Wir befinden uns in einer ausserordentlich komplexen, globalen und kulturübergreifenden Situation, die man nicht einfach so mal schnell nebenbei und hepp klepp lösen kann!!

Mich macht betroffen, wie häufig aktuell von Mitmenschen eine Handlung erwartet oder dass auf Veränderung gehofft wird…..aber gell, der Andere soll und bitte zuerst…!!!

🙏Hören wir damit auf, mit den Fingern auf Andere zu zeigen
🙏Drehen wir die Bewegung um und kommen bei uns an
🙏Spüren wir bei uns nach und wenden wir uns selbst unseren 𝐁𝐞𝐝ü𝐫𝐟𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧 zu
🙏Üben wir uns darin, in der Verbindung mit uns selbst und unseren Mitmenschen zu bleiben
🙏nehmen wir uns die Zeit um danach zu forschen, was uns 𝐮𝐧𝐬 𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧, 𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐢𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐥ässt!

Ich wünsche allen viel Kraft in der Bewältigung der aktuellen Gesellschaftskrise, gute Gesundheit und den Mut, sich Zuspruch und bei Bedarf professionelle Unterstützung einzuholen!