Eine alleinerziehende und hoch belastete Primarlehrerin beschrieb, ihre 𝐀𝐮𝐟𝐦𝐞𝐫𝐤𝐬𝐚𝐦𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐬𝐞𝐢 ü𝐛𝐞𝐫𝐚𝐥𝐥 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐬. Sie hat den Eindruck, sie müsse allzeit den Überblick behalten sowie möglichst alleine durchkommen.

𝐈𝐡𝐫𝐞 𝐀𝐧𝐭𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐩𝐞𝐫𝐦𝐚𝐧𝐞𝐧𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐭. Kein Wunder schafft sie es kaum, sich selbst mit ihren 𝐆𝐞𝐟ü𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐞𝐝ü𝐫𝐟𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧 wahrzunehmen!

In der Arbeit mit Körperausdruck nahm sie am eigenen Leib wahr, was 𝐜𝐡𝐫𝐨𝐧𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐫𝐞𝐬𝐬 ausmacht: sie ist ständig in Bewegung, «saugt auf» was von aussen an sie herangetragen wird, kommt ausser Atem, ist innerlich hoch angespannt, leidet unter Schmerzen. Ausserdem zieht es sie regelrecht vom Boden weg!

Mittels einfacher Interventionen lernt diese Frau sich achtsam wahrzunehmen, den Fokus auf den eigenen Körper zu richten. Sie übt 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐦 𝐁𝐨𝐝𝐞𝐧 𝐳𝐮 «𝐥𝐚𝐧𝐝𝐞𝐧», 𝐆𝐞𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐮𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧, 𝐬𝐢𝐜𝐡 im eigenen Körper 𝐧𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫𝐳𝐮𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧- 𝐢𝐦 𝐇𝐢𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐧𝐳𝐮𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧.

Die junge Frau erlebt 𝐄𝐧𝐭𝐥𝐚𝐬𝐭𝐮𝐧𝐠, 𝐑𝐮𝐡𝐞 𝐢𝐦 𝐍𝐞𝐫𝐯𝐞𝐧𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦 und kurze Momente, um neue Kraft für die Bewältigung ihrer Lebenssituation zu tanken.